Monate: März 2017

Beste Horrorfilme #2: Basket Case

Manchmal darf es Schmuddel sein – und BASKET CASE – DER UNHEIMLICHE ZWILLING (1982) ist wirklich schmuddelig, dreckig und manchmal ekelig. Ganz klar, dieser Streifen ist mein Lieblings-Horror-Trash-Film, nicht nur weil er aus meinem Geburtsjahr stammt. Vielleicht kann ich Dich ja auch dafür begeistern? 1982: ein guter Horror-Jahrgang Als Kind der 1980er verbindet mich mit den Horrorfilmen dieser Dekade emotional besonders viel. Wenn ich mir speziell die Werke aus meinem Geburtsjahr anschaue, muss ich feststellen: Für den fantastischen Film war das ein tolles Jahr. Den kommerziellen Abschuss landete das Science-Fiction-Märchen E.T., doch auch die Genre-Klassiker DAS DING AUS EINER ANDEREN WELT (JOHN CARPENTER’S THE THING), POLTERGEIST und KATZENMENSCHEN (CAT PEOPLE) stammen aus dem Jahr 1982. In Italien schuf Dario Argento TENEBRE, in Kanada spielte Michael Ironside in DAS HORROR-HOSPITAL (VISITING HOURS) und in Spanien, USA und Puerto Rico entstand PIECES (MIL GRITOS TIENE LA NOCHE)…usw. Wenn das nicht vielfältig ist! Auch wenn ich über jeden dieser Filme viel Gutes schreiben könnte (und über die meisten bestimmt noch werde), schlägt mein Herz ganz besonders für Frank …

Burg Frankenstein im Odenwald: Spukort oder nicht?

Zum alljährlichen Halloween-Groß-Event ist die Burg Frankenstein im Odenwald der Horror-Hotspot Deutschlands. Ob sich dort auch in der restlichen Zeit des Jahres Geister und Gruselgestalten tummeln – und ob sich „Frankenstein“-Autorin Mary Shelley auf ihrer Deutschlandreise von diesem Ort und seinen Geschichten inspirieren ließ, beschäftigt zahlreiche (selbsternannte) Experten. Mach mit mir einen kleinen Ausflug zu dieser berüchtigten Burg und mitten rein in den Streit um ihr historisches Erbe. Burg Frankenstein: Historiker gegen Geschichtenerzähler Die Burg Frankenstein ist ein schönes Beispiel für das unbändige menschliche Streben nach Mythen. Obwohl Historiker und Geschichtsvereine ein- und nachdrücklich darlegen, dass Autorin Mary Shelley die Burg Frankenstein weder besucht, noch sie auf ihrer Rhein-Flussfahrt gesehen haben kann, hält sich das Gerücht, dass sie sich dort den Namen für ihren frühen SiFi-Klassiker abgeschaut haben soll. Wenn es nach der Meinung einiger Autoren und Fremdenführern wie Walter Scheele geht, soll sie außerdem die historische Figur des Johann Konrad Dippel von Frankenstein als Inspirationsquelle für ihren Charakter des Victor Frankenstein hinzugezogen haben. In dieser Debatte haben sich schon zahlreiche Köpfe zu Wort gemeldet. …