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Convention-Bericht: Weekend of Hell 2017 in Dortmund

Das Weekend of Hell fand am 4. und 5. November 2017 in Dortmund und nicht mehr in Oberhausen statt – und das ging voll auf! Viele gut gelaunte Horrorfilm- und -serien-Stars, nur wenige Absagen, eine passable Location, zahlreiche Händler und Künstler. Ein Tag vor Ort hat geradeso gereicht. Lies mehr über meine Highlights des höllischen Wochenendes.

Das 2. Weekend of Hell 2017

Insolvenz, ein abgesagtes Event in London… um das Weekend of Hell gab es einigen Ärger und viel Gerede (– als Außenstehende konnte ich mir nur schlecht ein Bild machen). Jetzt scheint das Weekend of Hell gerettet und stand im November definitiv viel besser da als noch im April in der Turbinenhalle Oberhausen. Die Veranstalter der Cool Conventions (die auch die deutschen Comicons machen) haben offensichtlich super Connections zu Agenten und sind ziemlich professionell am Werk.

Schließlich konnten sie mit einem großen Aufgebot an internationalen Stars, Künstlern, Händlern, Fangruppen und einigem mehr aufwarten. Dass Robert Englund abgesagt hat, war zwar bitter – aber vor Ort hat er mir nicht mehr unbedingt gefehlt.

Stars auf dem Weekend of Hell 2017

Besonders für die Panels war es ein echter Gewinn, dass meist gleich mehrere Darsteller aus einer Horror(-Film-)Serie zu Gast waren. Für THE WALING DEAD David Morrissey und Lawrence Gilliard Jr., von SAW Shawnee Smith, Costas Mandylor und Mark Rolston. Letzterer gehörte ebenfalls zur Crew von ALIENS, die noch durch Jenette Goldstein, Colette Hiller und William Hope komplettiert wurde (Michael Biehn zeigte sich hier leider nicht auf dem Podium). Dieses Panel hat mir am besten gefallen, da die Runde der Schauspieler so schön in Erinnerungen an die gemeinsame Zeit vor mehr als 30 Jahren schwelgten und einige Anekdoten zum besten gegeben haben.

Großen Unterhaltungsfaktor boten auch David Morrissey und natürlich Mr. Machete, Danny Trejo, der den ganzen Samstag über die längste Autogramm-Schlange vorweisen konnte. Fans der A NIGHTMARE ON ELM STREET-Reihe konnten gleich vier der dort mitwirkenden Darstellerinnen treffen: Lisa Wilcox, Tuesday Knight, Brooke Bundy, Katharine Isabelle. Mein heimlicher Favorit des Tages war Tom Fitzpatrick (INSIDIOUS 2&3), der den ganzen Tag in seinem Kostüm als Bride in Black unterwegs war. Und das waren noch nicht mal alle…

Weekend of Hell: Organisatorisches

Umso mehr Horror-Conventions ich besuche, umso mehr ärgere ich mich, dass ich nicht schon früher drauf gekommen bin, wie viel Spaß das macht! Im Vergleich zu den anderen Locations, die ich nun erlebt habe, war der gebuchte Teil der Westfalenhalle okay. Nervig war die Toiletten-Situation und dass es keinen abgeschlossenen Raum für die Panels gab. Die Mikros mussten laut gestellt werden, um gegen die übrige Geräuschkulisse der großen Halle anzukommen. Die Technik hat es nicht hingekriegt, ständige Rückkopplungen zu vermeiden.

Die Halle an sich war etwas angenehmer als die Turbinenhalle. Die Stars saßen alle in einer Reihe an ihren Autogramm-Plätzen, ein bisschen wie die Hühner auf der Stange. Aber so war es natürlich auch übersichtlicher. Für das nächste Mal nehmen wir uns auf jeden Fall vor, erst am Ende des Tages ein Autogramm zu holen. Dann ist die Wahrscheinlichkeit für einen Schwatz auch mit den beliebten Schauspielern größer.

Rahmenprogramm beim WoH Dortmund

Ein weiteres Highlight war für mich das Zombie-Fotoshooting mit En-Phaz Creations, die Aussteller, Cosplayer und Fanclubs sowie die beiden Künstler und Illustratoren Enzo Sciotti und Thomas Hodge. Dazu noch die diversen Händler und der Geldbeutel ist nach einem Tag leer. Für das Dinner mit den Stars am Abend hat mein Budget definitiv nicht gereicht. Bis jetzt habe ich leider auch noch niemanden getroffen, der mir berichten konnte, dass sich diese Investition rentiert (wenn Du da warst, hinterlass bitte ein Kommentar!). Schade, dass es am Samstag keine Party mehr gab wie bei der FearCon, dann wären wir sicher die Nacht über noch in Dortmund geblieben und am nächsten Tag nochmal hingegangen.

Aber vielleicht kommt das im April 2018 ja – die Termine für die nächsten höllischen Wochenenden stehen jedenfalls schon fest:

7. – 8. April 2018 und 3. – 4. November 2018 ebenfalls in der Westfalenhalle Dortmund. Ich sehe Euch da!

2 Kommentare

  1. Maniac Mike sagt

    Ich war das letzte Mal vor sechs Jahren in n der Westfalenhalle auf einem Onkelz Konzert. Ich hatte das alles etwas größer in Erinnerung und war der kleinen Halle etwas entäuscht. Ich bin Turbinenhallen Fan,aber nichts desto trotz war das Weekend ein voller Erfolg und ich freue mich schon auf das nächste Mal im April!

    • Vielleicht kommen im April ja tatsächlich noch so viele Händler etc. dazu, dass erweitert werden muss 😉 Wie gesagt, ein Extra-Raum für die Panels wär nicht schlecht.

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