Monate: Januar 2018

Fantasy Filmfest 2018: die White Nights in Frankfurt

Der Start in die Filmfestival-Saison 2018 ist gemacht – und war (bis auf ein Ärgernis) recht positiv: neun Filme an zwei Tagen habe ich auf den Frankfurter Fantasy Filmfest White Nights gesehen. Meine Kurz-Kritiken zu den neuen Produktionen sowie die Trailer findest Du in diesem Artikel. THE LODGERS Ein Gothic-Horror aus Irland – mit jungen, hübschen und sehr blassen Hauptdarstellern sowie sehr viel Symbolik: das monumentale Herrenhaus, das verstörte Zwillingsgeschwister-Paar, ein schwarzer Rabe und das unheilvoll konnotierte Element Wasser. In THE LODGERS hat alles eine tragische Schwere, nicht nur die Bilder auch die Dialoge tragen viel Gewicht. Ein unheilvolles Gefühl können sie vermitteln, das geht aber auf Kosten des Unterhaltungsfaktors. Einen gruseligen Schauer habe ich an keiner Stelle gespürt, mit den weltfremd, leblosen Figuren nicht mitgefühlt. Die Wassergeister sind nicht gruselig, die Konflikte der Figuren nur behauptet. Mindestens 20 Minuten zu lang und viel zu unterkühlt. Schade. LES AFFAMÉS Der Zombie-Angriff auf Kanada erspart uns Klischee-Untote, sie erinnern eher an die BODY SNATCHERS, die ihre eigene Logik zu haben scheinen – die sie nur leider …

World’s Scariest Places – ausgesucht vom Life Magazine

Zu Halloween 2017 hat das Life Magazine ein Sonderheft mit den unheimlichsten Orten der Welt veröffentlicht. Bei mir hat dieses bildgewaltige Magazin eher gemischte Reaktionen hervorgerufen. Ist das Heft allein wegen der Covergestaltung mit Schloss Neuschwanstein für jeden deutschen Gruselfan ein Must-Read? Mehr dazu in dieser Magazin-Rezi. World’s Scariest Places: einige Klassiker und Überraschungen „Visit haunted houses, creepy cemeteries, scary ghost towns, and shocking paranormal hotspots“, tönt die Werbung für das Sonderheft des Life Magazines. Wirklich schockierend oder angsteinflößend wirkt auf mich keine der aufgezeigten Locations – was zum einen an der Entscheidung für Masse auf wenigen Seiten liegt: Die Bilder sind großformatig und daher oft beeindruckend, aber eben nicht umfassend. Denn mehr als eine Doppelseite kriegt keiner der 41 Orte zugestanden. Die Auswahl umfasst atmosphärische Klassiker wie den Pariser Friedhof Père-Lachaise und den Tower von London. Dazu kommen (zumindest mir) unbekannte Geisterstädte der verlassene Wasserpark Dragon’s Lair in Vietnam und die Kennecott Copper Mine in Alaska oder diverse Knochen-Kunststätten wie die Knochenkirche in Sedlec, Tschechien. Was mir gefällt: Es sind nicht zu viele altbekannte …